China durch die Linse eines Brand Designers
- vor 26 Minuten
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Während meiner Rundreise durch China – von Peking über Xi'an, Guilin, Yangshuo und Chengdu bis nach Shanghai – habe ich nicht nur Tempel, Paläste und beeindruckende Landschaften fotografiert.

Mindestens genauso oft blieb ich in Supermärkten, kleinen Geschäften oder Einkaufszentren stehen, weil mir Verpackungen, Marken oder ungewöhnliche Produkte ins Auge fielen.
Hier sind einige Eindrücke, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.
Internationale Marken – und doch irgendwie anders

Pepsi begegnet einem auch in China an jeder Ecke. Trotz der chinesischen Schriftzeichen ist die Marke sofort ersichtlich – auch wenn man des Chinesischen nicht mächtig ist (so wie ich). Es zeigt sich wieder einmal: Ein professionelles Corporate Design wirkt immer und überall.
"Fanta" in chinesischer Variante

Auch bekannte Marken wie Fanta bzw. deren chinesische Marktbegleiter passen sich dem lokalen Markt an. Ich habe ehrlich gesagt nicht hinterfragt, ob es sich hier um eine "echte" Fanta handelt oder um eine chinesische Kopie. Die markanten Farben sowie die blaue Schriftkontur der weißen Schrift lassen keinen Zweifel, dass es sich hier um ein Getränk handelt, das wie Fanta schmeckt.
Jasmintee-Bier? Warum eigentlich nicht.

Eines der ungewöhnlichsten Produkte, das ich entdeckt habe, war ein Bier mit Jasmintee. Ob es geschmacklich überzeugt, kann ich nicht beurteilen (ich trinke keinen Alkohol) – neugierig gemacht hat es mich aber sofort.
Chinesisches Weißbier mit deutscher Anmutung

Besonders spannend fand ich diese Weißbier-Verpackung. Eine "typisch deutsch anmutende" Schrift, die passende Farbwelt und klassische Gestaltungselemente erinnern sofort an deutsche Brauereien.
Man erkennt auf den ersten Blick, welche Herkunft und Qualität die Marke vermitteln möchte – obwohl das Produkt aus China stammt.
Supermärkte als Inspirationsquelle
Ich hätte vermutlich Stunden damit verbringen können, einfach nur durch chinesische Supermärkte zu gehen.
Zwischen vertrauten Weltmarken und völlig unbekannten Produkten gab es ständig etwas zu entdecken – ungewöhnliche Verpackungen, spannende Farbkombinationen oder einfach Produkte, die man in Europa kaum findet.
Kleine Details am Wegesrand
Nicht alles, was ich fotografiert habe, war ein Produkt. Oft waren es kleine Dinge im Alltag – eine auffällige Beschilderung, interessante Schriftzüge oder liebevoll gestaltete Läden –, die mir im Vorbeigehen aufgefallen sind.











Fazit
China hat mich nicht nur landschaftlich und kulturell beeindruckt, sondern auch im Alltag überrascht.
Viele bekannte Marken wirken durch die chinesische Sprache und die Schriftzeichen auf den ersten Blick völlig fremd. Trotzdem erkennt man bei allen Produkten sofort, worum es sich handelt – sei es Pepsi, Fanta (oder das chinesische Pendant?) oder viele andere internationale Marken. Ein schönes Beispiel dafür, wie stark ein konsistenter Markenauftritt über Sprachgrenzen hinweg funktioniert. Nur bei Red Bull musste ich tatsächlich zweimal hinschauen.
Gleichzeitig entdeckt man Produkte, auf die man hierzulande wahrscheinlich nie stoßen würde – etwa Jasmintee-Bier oder chinesisches Weißbier mit einer Gestaltung, die sofort an Deutschland erinnert.
Für mich gehören genau diese kleinen Beobachtungen zu den schönsten Erinnerungen einer Reise. Sie zeigen, dass man spannende Inspirationen oft dort findet, wo man sie am wenigsten erwartet: beim Schlendern durch einen Supermarkt oder auf dem Weg durch eine fremde Stadt.









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