2 Arbeitstage pro Woche sparen
Am 11. Juni 2026 durfte ich (Helene Clara Gamper von HCG corporate designs) beim Creative & Friends Event der Standortagentur Tirol sprechen – vor einem Raum voller kreativer Unternehmer.

Mein Thema?
Wie man jede Woche 2 volle Arbeitstage zurückgewinnt – und dabei sogar bessere Ergebnisse erzielt.
Nicht durch mehr KI.
Nicht durch noch eine To-do-App.
Sondern durch die richtigen Systeme.
Ich habe 17 konkrete Tipps aus meiner alltäglichen, eigenen Praxis geteilt. Methoden, die ich über viele Jahre als Unternehmerin entwickelt und kontinuierlich optimiert habe.
Denn eines beobachte ich immer wieder:
Viele Kreative versuchen, ein Zeitproblem mit mehr Arbeitszeit zu lösen.
Dabei ist es fast nie ein Zeitproblem.
Es ist ein Prozessproblem.
Ein paar Beispiele aus dem Vortrag:
✔️ Aufgaben bündeln statt ständig zwischen Projekten wechseln (nennt sich übrigens "Batching").
✔️ Entscheidungen standardisieren, damit sie nicht jeden Tag neu getroffen werden müssen.
✔️ Wiederkehrende Abläufe dokumentieren und konsequent systematisieren.
✔️ Den Kalender nicht mit Terminen füllen, sondern mit Fokus. (Ja, Fokus ist der wahre Gamechanger.)

Gerade in der Kreativbranche wird Produktivität oft mit Geschwindigkeit verwechselt.
Dabei geht es um etwas völlig anderes:
Mehr Wirkung mit weniger Reibung.
Genau dieser Gedanke begleitet übrigens auch unsere Arbeit bei HCG corporate designs.
Ein gutes Branding ist letztlich nichts anderes als Produktivität auf Markenebene:
Klare Strukturen.
Klare Entscheidungen.
Ein roter Faden.
Dadurch entstehen weniger Abstimmungsschleifen, weniger Unsicherheit und am Ende bessere Ergebnisse – intern genauso wie extern.

Vielen Dank an die Standortagentur Tirol und das kreativland.tirol für die Einladung sowie an alle Teilnehmer für die spannenden Gespräche, Fragen und den wertvollen Austausch.



Zwei volle Arbeitstage pro Woche durch gezielte Prozessoptimierung und Automatisierung einzusparen, klingt für viele Unternehmer erst einmal utopisch – ist bei konsequenter Umsetzung aber absolut machbar! Häufig sind es die unzähligen manuellen Routineaufgaben und Medienbrüche, die heimlich die meiste produktive Zeit auffressen. Das Aufsetzen und Testen neuer Workflows erfordert anfangs jedoch eine Menge Konzentration. Um nach einem intensiven Arbeitstag voller Prozessanalysen den Kopf freizubekommen und komplett abzuschalten, schaue ich am Feierabend ganz gerne mal bei 1 rein. Vielen Dank für diese inspirierenden und praxisnahen Produktivitätstipps!