Wie man PDF-Dateien korrekt exportiert
Wenn Sie ein e-Book, eine Broschüre oder eine andere Publikation aus Adobe Indesign in ein PDF-Format exportieren möchten, sollten Sie beachten, wie diese PDF-Datei in weiterer Folge weiterverarbeitet bzw. gelesen wird.
An folgendem Beispiel sehen Sie warum. Um mich fit und gesund zu halten, gehe ich abends oft ins Fitnesscenter und lese auf dem Crosstrainer Newsletter, Fachartikel oder e-Books auf meinem iPad. In diesem konkreten Fall wollte ich ein e-Book zum Thema Content Marketing lesen:

Da es als e-Book beworben wurde, hätte der Hersteller des e-Books natürlich darauf achten müssen, dass diese PDF-Datei auch im digitalen Modus (Desktop oder Tablet) gelesen werden würde.

Wie Sie sehen, wurde das e-Book so angelegt, dass man mehrere PDF-Seiten auf einmal sieht. Das e-Book-PDF wurde als Druckbogen exportiert, weshalb eine Seite im PDF nicht einer Darstellungsseite auf dem Tablet entspricht. Die Folge: Es war äußerst mühsam und anstrengend dieses e-Book zu lesen, weil ich ständig manuell rein- und rauszoomen musste - und zwar bei jeder einzelnen Seite!
Da das e-Book ca. 30 Seiten umfasste, können Sie sich vielleicht vorstellen, wie nervenaufreibend es war diesen Content zu konsumieren. Der Lesefluss war massiv beeinträchtigt und viele Leute würden dieses e-Book wahrscheinlich genau deshalb nicht zu Ende lesen wollen. Schade.
Die Lösung: PDF-Dateien korrekt exportieren!
PDF-Datei für digitale Konsumation exportieren
Wenn ein e-Book bzw. eine PDF-Datei auf einem Computer oder mobilen Endgerät - also digital - gelesen werden soll, empfiehlt sich ein Export in einzelnen Seiten. Und so geht‘s (Adobe Indesign):

Datei - Adobe PDF-Vorgaben - Qualitativ hochwertiger Druck (oder eine andere Voreinstellung)
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Seiten auswählen
exportieren
