EFFIZIENTES ARBEITEN MIT APP-MAGAZINEN

MIT EINEM MYTHOS MUSS AUFGERÄUMT WERDEN

 

„Ein App-Magazin geht so nebenbei ohne Aufwand.“

 

Diese Aussage ist definitiv falsch. Wenn Sie ein professionelles App-Magazin publizieren möchten, mit dem Sie durch Anzeigenschaltungen aktiv Geld verdienen, müssen personelle, zeitliche oder finanzielle Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Personelle, da der Anzeigenverkauf App-Anzeigen zunächst verstehen muss um sie aktiv an den potenziellen Werbekunden zu bringen. Zeitliche, da die Redaktion zusätzliches Material zur Verfügung stellen muss, das im gedruckten Magazin keine Verwendung findet (zB Videos). Finanzielle, da Sie einen Experten in Sachen Tablet Publishing benötigen, der das alles für Sie in die Praxis umsetzt. Natürlich können Sie Tablet Publishing auch inhouse betreiben, doch die Erfahrung hat gezeigt, dass der personelle und zeitliche Mehraufwand nicht zu unterschätzen ist.

 

Herangehensweise von HCG corporate designs: Der Kunde schickt alle Rohdaten (Texte als Word- oder Textdatei, Bilder, Videodateien usw.). Dann wird anhand des Redaktionsplans das gesamte App-Magazin von A bis Z erstellt und in den App Store hochgeladen. Der Kunde lagert also den gesamten Prozess der digitalen Mediengestaltung an HCG corporate designs aus und spart sich personelle und zeitliche Ressourcen.

 

VERLAGSINTERNE ABLÄUFE

 

DIE REDAKTION

 

Der grundsätzliche Unterschied zwischen Gedrucktem und Digitalem besteht in der Anzahl der Möglichkeiten. Während man in einem Heft auf Papier Texte lesen und Bilder ansehen kann, so bieten digitale Formate (wie auch das Tablet) eine bunte Palette an Animationen, Elementen, mit welchen der Leser aktiv interagieren kann (zB Buttons), Sounds, Videos, statischen und bewegten Bildern usw. Während sich die klassische Printredaktion also lediglich mit der Erstellung des Contents befasst, muss sie sich im Tablet-Bereich auch mit der Frage auseinandersetzen, wie denn der erstellte Content am attraktivsten für den Leser dargestellt werden kann. Wie wär‘s denn zum Beispiel mit einer Infografik, mit Animationen und Sounds? Oder einem Video? Oder einem Rubbellos-Effekt auf dem Tablet? Die Redaktion muss sich bei jeder Story erneut die Frage stellen: Wie maximiere ich die User Experience ohne den Fokus vom Thema zu nehmen? Ein grundsätzliches Verständnis der Redaktion für Apps ist sehr wichtig. Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass Bildschirme - so auch der Tablet-Screen - von hinten beleuchtet werden und somit das menschliche Auge schneller ermüden als Papierblätter. Ergo: Weniger Text, mehr Multimedia lautet die Devise.

 

DAS MARKETING UND DER ANZEIGENVERKAUF

 

Da die Anzahl der Apps in den App Stores rasant wächst, wird die Frage nach dem Marketing für die eigene App immer wichtiger. Hier muss die Marketingabteilung zeigen, was sie drauf hat. Doch der erste und einfachste Schritt ist natürlich die App auf der eigenen Website und vor allem im eigenen Printmagazin zu bewerben. Dort haben Sie Ihre Zielgruppe direkt vor der Nase. So könnten Sie zB Störer in Ihr Heft einbauen á la „Sehen Sie die ganze interaktive Fotostrecke in unserer App“.

 

Für den Anzeigenverkauf ist es neben den Argumenten für eine Werbeeinschaltung in einem App-Magazin auch wichtig zu wissen, mit welchen Formaten gearbeitet werden muss:

 

I   1 Ganzseite Print ist nicht gleich 1 Ganzseite App.

I   Ein iPad-Bildschirm hat eine Abmessung von 2048 x 1536 Pixeln mit einer Auflösung von 200 dpi für Retina-Displays.

    Dies muss bei der Anlieferung von Anzeigen berücksichtigt werden.

I   Neben statischen Anzeigen gibt es zahlreiche interaktive Möglichkeiten: Einbau von Audio, Video, Fotoslideshows,

    Pullout Tabs, Reveal-Effekten, Scratch-Off-Effekten (= „Rubbellos-Effekt“) um nur einige Beispiele zu nennen.

Um die volle Bandbreite an interaktiven App-Funktionalitäten näher kennenzulernen, empfehle ich Ihnen das Video Interaktive Funktionen für ein App-Magazin auf meinem Youtube-Kanal.

I   Flash wird aktuell nicht unterstützt.

I   Wenn Videos in die App eingebettet werden sollen (erspart lästige Warte-/Streamingzeit), so müssen die Videodateien in höchstmöglicher Qualität (HD) geliefert werden. Die Dateigröße spielt hier eine untergeordnete Rolle, da Videodateien „enkodiert“ werden können (drastische Verkleinerung der Dateigröße bei Beibehaltung der HD-Qualität).

Es gibt dieses Thema auch als praktischen Podcast:

Sie können sich dieses Thema auch als kostenloses Whitepaper herunterladen.

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